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SITUATION IN BOLIVIEN
Der Mindestlohn, den viele gar nicht erhalten, beträgt
434 Bolivianos monatlich
(etwa 43,- Euro). Vier von fünf Familien indigener Herkunft leben
deutlich unterhalb des Existenzminimums. Die Kindersterblichkeitsrate
liegt mit 7,5% (auf dem Land sogar bei 21%) sehr hoch. Die durchschnittliche
Lebenserwartung beträgt nur 59 Jahre.
Straßenkind in La Paz
Zeitungsverkäufer, Bettler oder schlimmstenfalls sogar als Prostituierte verdienen. Etwa 2.000
Kinder und Jugendliche wachsen total bindungslos auf und schlafen
unter Brücken, auf der Strasse oder in leeren Grabnischen auf Friedhöfen.
Die Strasse, der Ort der Freiheit und des Abenteuers, birgt jedoch
hohe Risiken und Gefahren in sich. Die Kinder sind dort der Verwahrlosung,
der Misshandlung und der rücksichtslosen Ausbeutung hilflos ausgeliefert
und greifen zu Alkohol und Drogen um Angst, Hunger
und Kälte zu betäuben.
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| Straßenkinder, die Kleber schnüffeln |
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| Inge Plum und die Sozialarbeiterin besuchen Straßenkinder in La Paz
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