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REISE NACH BELARUS IM MAI 2003
Neben der humanitären Hilfe für unsere Patendörfer, in Form von Hilfs-
transporten und Kindererholungsmaßnahmen, haben wir Kinder zur medizinischen
Behandlung nach Deutschland geholt, deren Versorgung in der Heimat
nicht möglich war.
Im Mai 2003 reisten unsere Vorstandsmitglieder Irene Meuser und Inge
Plum, gemeinsam mit Herrn Dr. Magnus Noah nach Weißrussland. Wir hatten
im Vorfeld mit verschiedenen Krankenhäusern in Weißrussland Kontakt
aufgenommen und von der Möglichkeit berichtet, Kinder für eine Behandlung
nach Deutschland einzuladen.
Was für die Ärzte Alltag ist, hat die Vertreter des Vereins tief bewegt.
Schnell wurde uns bewusst, dass in Weißrussland eigentlich nur eine
Primärversorgung, wenn auch eher schlecht als recht, möglich ist.
Für Rekonstruktionen fehlen die speziellen Kenntnisse und Möglichkeiten.
So trafen wir die Entscheidung möglichst vielen Kindern in Deutschland
zu helfen.
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Im Krankenhaus in Gomel
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Die Situation in den Krankenhäusern in Zhodino (70 km östlich von
Minsk), sowie in Swetlogorsk und Gomel (ca. 250 km südlich von Minsk,
70 km von Tschernobyl entfernt) war ähnlich. Aufgrund der wirtschaft-
lichen Lage im Land, mangelt es am Nötigsten. Verbände werden nicht
wie bei uns 2 x täglich, sondern 2 x wöchentlich gewechselt.
Der Staat stellt den Krankenhäusern einen festen Betrag für das ganze
Jahr zur Verfügung, unabhängig von der Patientenzahl. Von dieser Summe
sind sämtliche Kosten zu bezahlen. Wird das Geld knapp, kommt es vor,
dass die Patienten sich selbst um Essen kümmern müssen. Ein Versicherungssystem
wie bei uns in Deutschland gibt es in Weißrussland nicht.
Sergej und Irina zählen zu den Kindern, denen wir einen Operation in Deutschland ermöglichen
konnten. Klicken Sie bitte auf die Links für weitere Informationen
zu diesem Thema.
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