WELTBRÜCKE e.V. - Hilfe für Kinder in Not     
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DIE KRANKENSTATIONEN

In unseren Patendörfern Wjashny und Nikolaewka, im Süden Weiß- russlands, gibt es zwei kleine ambulante Krankenstationen, die von jeweils einer Krankenschwes- ter geleitet werden. Der nächste Arzt arbeitet in der 60 km entfernten Kreisstadt Swetlogorsk. Die Kran- kenschwestern behandeln die Menschen nach Anweisung des Arztes . All unsere Bemühungen, einen Arzt zu finden, der unsere Partnerdörfer betreut, schlugen fehl. Die Mediziner bevorzugen die nicht verstrahlten Gebiete Weißrusslands. Bei unserem ersten Besuch im Jahr 1997 waren die Krankenstationen spartanisch eingerichtet.
 
Krankenstation Wjashny


Krankenstation Wjashny
  Es fehlte am Nötigsten. Sterile Spritzen und Verbandsmaterial waren nicht vorhanden. Der Medi- kamentenvorrat entsprach dem einer Hausapotheke.

Die Unterstützung der Krankenstationen war einer unserer Tätigkeitsschwerpunkte.

Am Anfang unserer Zusammenarbeit haben wir die Krankenstationen mit dem Nötigsten ausgestattet. In Absprache mit den Ärzten und Kranken- schwestern, haben wir, hier in Deutschland, bei einem Medikamenten- hilfswerk, die dringend benötigten Medikamente, Spritzen und das Ver- bandsmaterial eingekauft. Für die Zeit von Oktober bis April haben wir regelmäßig für alle Kinder und Schwangeren Vitamintabletten zur Ver- fügung gestellt.

Krankenstation in Nikolaewka



DIE EINRICHTUNG DER KRANKENSTATION IN GAMSA

Für die Menschen, die in dem 10 km entfernten Ortsteil Gamsa leben, war ein Besuch der Krankenstation im Krankheitsfall, aufgrund der fehlenden Transportmöglichkeiten, oft nicht möglich. Viele alte Menschen und Kinder waren ohne medizinische Versorgung. Hier konnten wir, mit der großzügigen Unterstützung eines Geburtstagskindes, helfen.
 


Es war schon ein kleines Fest, als wir im April 2002, hier eine Kranken- station einrichten konnten.

Die medizinische Versorgung hatte sich für alle Bewohner unserer Partnergemeinde erheblich verbessert. Neben der materieller Hilfe haben wir uns um die Genesung kranker Kinder gekümmert, nach Möglichkeit in ihrer Heimat.

In Einzelfällen haben wir medizinische Behandlungen hier in Deutschland ermöglicht.


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